In "Z-wie -Gespräch" Ina Lütke, Filialleiterin Karstadt Tempelhof: „Wir planen für 2010"

In «Z-wie -Gespräch»: Te-Damm Magazin Interview Ina Lütke, Filialleiterin Karstadt Tempelhof 

Te-Damm Magazin: Frau Lütke, was ist dran an den Pressemeldungen, daß ihre Filiale wohlmöglich demnächst schließen wird. Wird es Karstadt Tempelhof 2010 noch geben?
Lütke: Ja, ganz klar! Diese Pressemeldungen sind obsolet. Da werden, vor allem über das Internet, oft Fehl- oder Halbinformationen verbreitet. Da muß ich mir wohl passende Frühjahrs-Events überlegen.

Also können Sie diese Gerüchte defintiv entkräften?
Lütke:
Ja, wir sind auch im neuen Jahr noch da! Karstadt Tempelhof ist ein Standort, den ich als positiv betrachte. Wir planen auch weiterhin für 2010. Das hat zwei Gründe: Einmal die Verkaufszahlen, zum anderen gibt es keinen großen Investitionsstau in diesem Hause. Das spricht für diesen Standort aus unternehmerischer Sicht.

 

Serie "Tempelhofer Größen" - Auftakt-Interview mit dem Fotografen Robert Lebeck:"Wir konnten in der Arnulfstraße Tennis spielen"

Eine Weltkarriere, die in Tempelhof ihren Anfang nahm. Robert Lebeck, Doyen der deutschen Foto-Reportage und Chronist der Bundesrepublik, schuf Foto-Ikonen der Zeitgeschichte. 30 Jahre lang prägte er mit seinen Fotos und Reportagen das Bild des "Stern", er fotografierte für Zeitschriften wie «Kristall» "Geo", "Life" und «Paris Match». Ein «echter Lebeck» bietet etwas mehr, als gewöhnliche Fotografien, ist intimer, lebendiger. Viele davon haben das schwarz-weiße Fotogedächtnis einer ganzen Generation geprägt: Willy Brandt auf dem Esel, Jackie Kennedy in Trauer, Khomeini ohne Turban, König Baudouin ohne Säbel und immer wieder Romy Schneider. Robert Lebeck erhielt 2007 als erster Fotograf den Henri-Nannen-Preis für sein Lebenswerk. Seine Name reiht sich ein in die Liste die Großen der Fotografie: Eisenstaedt, Brassaï, Cartier- Bresson. Seine Werkschau im Frühjahr 2009 im Martin-Gropius-Bau sahen über 60.000 Besucher. 
Im Gespräch mit Holger Wettingfeld, dem Herausgeber des Tempelhof-Magazins spricht Robert Lebeck über seine Karriere und seine Kindheit in Tempelhof. 

„Allein gegen die Zeit“- Tempelhofer Musiker Pivo Deinert schreibt Filmmusik zu TV-Echtzeitdrama

  
Fünf Schülerinnen und Schüler, die an einem Wochenende an ihrer Berliner Schule nachsitzen müssen, werden unfreiwillige Zeugen, wie eine Gruppe Entführer ihre Schule in Geiselhaft nimmt, samt Lehrer und Schüler. Das Drama nimmt seinen Lauf...so beginnt am Mittwoch den, 3.2., 20:15 Uhr "Allein gegen die Zeit" - die erste Echtzeitproduktion im Deutschen Fernsehen. Eine Premiere, allerdings nicht für Erwachsene, sondern für Kinder! KiKa, der Kinderkanal von ARD und ZDF, sendet die europaweit erste Echt-Zeit-Serie für Kinder in einer Staffel mit 13 Folgen. Dabei wird die Handlung nahezu chronologisch in Echtzeit abgebildet. 25 Minuten Sendezeit schildern, was in einer Stunde geschieht. Die gesamze Handlung erstreckt sich also über 13 Stunden.
Das ambitionierte Projekt, produziert von der Askania-Media und gespickt mit namhaften Schauspielern, ist für den renommierten internationalen Kinderfilmpreis "Prix Jeneusse" und dem „Goldenen Spatz“ nominiert. Die besondere Suspense-Atmosphäre des Films wird vor allem durch einen raffinierten Soundtrack erzeugt und vorangetrieben.Eine subtile Unbehaglichkeit wird immer wieder durch einen schon fast panischen beat unterbrochen, der synchron mit einer hektischen Kamera in rasanten Schnitten auf eine Wanduhr zurast, und so Zuschauern als auch den Protagonisten die gnadenlos verrinnende Zeit vor Augen hält, die noch bleibt, um das Geiseldrama zu beenden.Verantwortlich für den Soundtrack ist Pivo Deinert. „Allein gegen die Zeit“ ist für den in Tempelhof lebenden Produzenten (u.a. Lou Bega) und viel beschäftigten (Studio-)Musiker die erste Filmkomposition. Für die Jugendserie hat er sowohl Titel-, als auch die dramaturgische Musik geschrieben. Unterstützt wurde 39jährige Musiker dabei durch Hans Hafner, erfahrener Komponist bekannter TV-Serien, etwa „Ein Fall für Zwei“.

Handelsindex 2009/10 für Berliner Einzelhandel veröffentlicht

Der Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain hat mit der Warschauer Straße und der Bergmannstraße die beiden Einkaufsstraßen Berlins mit dem höchsten Kaufkraftindex – diese und andere Informationen liefert der neue Handelsindex. 
Herausgeber dieser berlinweit einzigen Vergleichsübersicht zu den 65 umsatzstärksten Einkaufsstraßen der Hauptstadt, ist seit 2007 die Immobiliengesellschaft «Grupe – Die Einzelhandelsmakler». Periphere Handelslagen in den Berliner Bezirken bleiben in den Mietübersichten anderer Maklerhäuser bislang unberücksichtigt. «Der Handelsindex füllt diese Informationslücke und schafft darüberhinaus noch Markttransparenz für Immobilienbesitzer, Einzelhändler und Investoren», so Firmengründer Stephan Grupe.
Neben den bisherigen Kategorien Lagebewertung und Mietpreisempfehlungen für Ladenflächen, enthält der Handelsindex 2009/10 Informationen zum Kaufkraftindex, Filialisierungsgrad und zur Passantenfrequenz. 

Sprühende Ideen: Susanne Montoro zeigt Teile ihres «Optik-Design»-Werkes erstmalig im Pausini

Ein echter Geheimtipp in Tempelhof: Die Künstlerin Susanne Montoro präsentiert zum ersten Mal Teile ihres «Optik-Design»-Werkes in der Öffentlichkeit. Zu sehen sind die sprühenden Ideen der Airbrush-Künstlerin bis zum 31. Oktober im Café Pausini in der Kaiserin-Augusta-Straße 78.

Susanne Montoro begann schon Anfang der 90er Jahre ihren speziellen Optik-Design-Stil zu entwickeln. «Aber erst jetzt scheint die Zeit reif dafür», so die Schweizerin, die seit 1991 in Berlin lebt und in Basel aufwuchs. 
  
Hinter dem Begriff «Optik-Design» verbirgt sich für den Betrachter ein verwirrendes Spiel von organischen Mikro-und technischen Makrostrukturen. Bilder, in denen der 37jährigen eine futuristisch anmutende Symbiose zwischen biologischer mit technischer Formensprache gelingt. 

Tempelhofer Flughafengelände ab Mai 2010 für die Bevölkerung offen

Das Tempelhofer Feld, der ehemalige Flughafen Tempelhof, wird ab Herbst 2009 stufenweise und ab Frühjahr 2010 vollständig für die Bevölkerung geöffnet. Dies teilte die Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer (SPD) auf einer Pressekonferenz mit. Die Senatorin stellte außerdem den neuen Entwicklungsträger - die Adlershof Projekt GmbH- für das Tempelhofer Feld vor.

Die Senatorin wies daraufhin, dass mit der Eigentumsübergabe vom Bund zum Land Berlin am 1. September, Berlin sofort handelt, um die Fläche der Bevölkerung zugänglich zu machen. „Der ehemalige Flughafen Tempelhof ist ein Ort, der Emotionen weckt und die Fantasie anregt. Er ist ein zentraler, identitätsstiftender Ort für die Berlinerinnen und Berliner", so die Senatorin. Vor der allgemeinen Öffnung seien jedoch Sicherungsmaßnahmen notwendig, die einfach Zeit benötigten, wie etwa der Umbau für Ein- und Ausgänge, betonte Ingeborg Junge-Reyer. Auch für den Erhalt naturschutzrelevanter Gebiete werde Sorge getragen, um z. B. die Population seltener Brutvögel nicht zu gefährden.   

Die 386 ha große Freifläche soll in drei Stufen für die Bevölkerung geöffnet werden.

Schlossparktheater in Steglitz wird am 1. September wachgeküßt – Eröffnungsfeier mit Alfred Biolek und Klaus Wowereit

Ein Mann schwimmt gegen den Strom: In einer Zeit, wo allerortens Theater geschlossen werden, setzt der Kabarettist und Schauspieler Dieter Hallervorden mutig den Gegentrend: Am 1. September 2009 wird das Steglitzer Schlossparktheater seine lange verschlossenen Türen dem kultur- und theaterinteressierten Publikum wieder öffnen – mit Dieter Hallervorden als Intendant. Bei dem Unterfangen, das traditionsreiche Steglitzer Theater seiner Bestimmung wieder zuzuführen, ist dem Gründer der Kabarett-Institution „Die Wühlmäuse“ ein echter Coup im Berliner Kulturbetrieb gelungen.

Berliner Senat will Tempelhofer Flughafen-Gelände öffnen - Land Berlin ab 1. September Eigentümer des Flughafens

Das Land Berlin wird ab dem 1. September 2009 alleiniger Eigentümer des Tempelhofer Flughafens sein. Die bundeseigenen Anteile an Gebäude und Flughafenfeld gehen dann in den Besitz des Landes über. Das 4 Millionen Quadratmeter große Gelände wird in Kürze für die Öffentlichkeit geöffnet. Einen genauen Termin und weitere Details zur Öffnung und Nutzung des Geländes will Senatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) aber erst am kommenden Montag bekanntgeben, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am Donnerstag mit. Der Stadtflughafen wurde im Herbst 2008 stillgelegt. Derzeit wird ein Entwicklungskonzept erarbeitet. Nach früher vorgestellten Plänen sollen am Rande des früheren Flughafens Appartementhäuser gebaut werden, in der Mitte soll ein Park entstehen. Zuletzt wurde das Gelände für Großveranstaltungen genutzt, wie der Bread and Butter-Modemesse, der Musik-Pyronale oder dem Berlinfestival. Für den Kauf überwies das Land Berlin 35 Millionen Euro an den Bund.

Holger Wettingfeld

Tempelhofer Hafen: „Wieneke-Bau“ heißt nun „Hafenschwinge“ - „Eierschale“ eröffnet 2010 am Tempelhofer Hafen

"Hafenschwinge“ - so lautet nun der offizielle Name des Hafen Center Gebäudes mit den markanten Möwenoptik an der Stubenrauchbrücke. An dem Aufruf zur Namensfindung beteiligten sich über hundert Berlinerinnen und Berliner und setzten so die Tradition liebevoll-ironischer Spitznamen auch für das Gebäude des Architekten Marc Wieneke fort. 
Gewinner des Namenswettbewerbs war ein Ingenieur aus Kreuzberg: Sascha Peters. 
Auf der anschließenden Pressekonferenz gab es noch weitere Neuigkeiten: Neben einer Marina im Hafen und dem Indoorspielplatz „Bambooland“ wird 2010 auch die Dahlemer Live-Musik Institution „Eierschale“ am Tempelhofer Hafen eine Dependance eröffnen.

"Berlins Woodstock" in Tempelhof - Interview mit Cornelius Opper, Mit-Veranstalter des Berlinfestivals

Vom 7. bis 8. August findet zum vierten Mal das Berlinfestival statt - zum ersten Mal wird dabei der ehemalige Flughafen Tempelhof zum Open AirPort: 30 Bands und über 50 DJs sorgen zwei Tage lang für ein Konzertereignis der Superlative. Im Vergleich zu anderen Rockfestivals, spiegelt dieses Event eine musikalische Breite wider, die für Berlin typisch ist. Das Line-Up bewegt sich zwischen Indie- und Elektrobeat mit einer besonderen Mischung von englischen und deutschen Musikhelden, wie z.B. Deichkind. 
Mit Jarvis Cocker und Peter Doherty konnten die Macher des Berlinfestivals attraktive Hauptacts jenseits des Britpop-Mainstream einladen. Grund genug, mit einem der Veranstalter, Cornelius Opper, ein Interview zu führen, denn: „Tempelhof hat Zukunftspotential“.