Sonntagsmatinee in der Spukvilla - "Tatort"- Kommissar Andreas Hoppe und Jacqueline Roussety präsentieren "Allein unter Gurken"

„Allein unter Gurken“ so heißt der kulinarische Selbsterfahrungstrip den der bekannte TV-Schauspieler Andreas Hoppe („Tatort“-Kommissar Mario Kopper) und die Autorin Jacqueline Roussety am Sonntag, den 04. Juli beim „Ohrenschmaus“ in der ‘Spukvilla’ präsentieren werden. Das Autoren-Duo wird ihr Werk im Rahmen einer Sonntagsmatinee mit anschließendem Brunch vorstellen – so wird aus dem Ohrenschmaus auch ein kulinarischer Schmaus.

„Allein unter Gurken“ ist die literarische Bearbeitung eines ungewöhnlichen Experiments, dem sich der Schauspieler Andreas Hoppe in Zeiten der ökologischen Krise gestellt hat: Der gebürtige Berliner, der auch lange Jahre in Tempelhof gewohnt hat, versucht sich ein Jahr lang ausschließlich von und mit regionalen Produkten zu ernähren.  

100 Jahre Bauschlosserei und Schlüsseldienst Jensch in Tempelhof

Eines der alteingessenen Tempelhofer Unternehmen feiert im Mai 2010 sein hundertjähriges Bestehen – die Bauschlosserei und Schlüsseldienst «Süd» Jensch. «Wir sind auch der zweitälteste familiengeführte Schlossereibetrieb Berlins», weiß Andrea Jensch. Nach dem Tod ihres Vaters Franz-Michael Jensch im November 2009 hat die  gelernte Industriekauffrau erfolgreich in der bisherigen «Schloß»Herren-Dynastie ihren Platz eingenommen: Gemeinsam mit ihrem Bruder Daniel führt sie das Traditions-Unternehmen weiter, mittlerweile in der vierten Generation. 1910 legte ihr Urgroßvater, der Schlossermeister Emil Jensch, mit dem Erwerb des Hauses in der Kaiserin-Augusta-Straße 80 den Grundstein für den Familienbetrieb,.

Auf dem Hof befand sich damals ein Pferdestall, den der im schlesischen Sonnenburg gebürtige Unternehmer zu einer Werkstatt für Schlosserei- und Schmiedearbeiten umbaute. Bis zum heutigen Tage werden dort sämtliche Metallbauarbeiten durchgeführt.

 

Wahnsinn! Madness verwandeln C-Halle in "House of Fun"

Hey You! Don't watch this! Watch that! This is the heavy heavy Monster Sound...!  Wer kennt nicht dieses ominöse Intro des Madness-Klassikers "One Step Beyond", dem dann ein musikalisch-circensischer Sog folgt, der bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat. Die Madness-Hymne war dann auch der passende Beginn für das Konzert der britischen Ska-Band, die am 11. Mai im Rahmen ihrer Europa-Tournee in der C-Halle auftraten. 2009 erschienen nach über zehn Jahren ihr neues Album The Liberty of Norton Folgate.  Der Auftritt der neun Engländer, die in den 80ern zu den stilistischen und musikalischen Ausnahmen und positiven Überraschungen zählte, wurde aufgrund der großen Nachfrage von Huxley’s Neuer Welt nach Tempelhof verlegt.

Tempelhofer Galeristin Karoline Müller erhält Louise-Schröder-Medaille 2010

Karoline Müller erhält die Louise-Schröder-Medaille 2010. Die Tempelhofer Galeristin erhält die Auszeichnung, die das Land Berlin an Persönlichkeiten verleiht, "die dem politischen Vermächtnis der ehemaligen Berliner Bürgermeisterin in hervorragender Weise Rechnung trägt und sich in besonderer Weise Rechnung trägt und sich in besonderer Weise um Verdienste um Demokratie, Frieden, soziale Gerechtigkeit und die Gleichstellung vom Frauen und Männer erworben haben". Die Preisträgerin führt in Alt-Tempelhof eine Ladengalerie für zeitgenössische Kunst und setzt sich seit Jahrzehnten für die Förderung von Künstlerinnen ein. Die Louise-Schröder-Medaille wird am 15. April im Roten Rathaus verliehen. 

 

Serientäter in Tempelhof gefasst

Die Überfallserie auf Einzelhändler am Tempelhofer Damm scheint ein Ende gefunden zu haben! Die Berliner Polizei hat am Dienstag den 23. März einen Serienräuber auf frischer Tat gefasst. Der 27-Jährige hatte am Dienstag gegen 6.00 Uhr früh eine Bäckerei am Tempelhofer Damm überfallen, eine 31- jährige Verkäuferin mit einer Waffe bedroht und Bargeld erbeutet, teilte die Polizei gestern mit. Zivilpolizisten, die den Räuber in dem Geschäft sahen, konnten den flüchtenden Täter wenig später festnehmen. Bei der Tatwaffe handelte es sich um eine Spielzeugpistole. Der Mann habe gestanden, seit Dezember 2009 nach gleichem Muster neun weitere Geschäfte in Tempelhof überfallen zu haben.

Holger Wettingfeld (mit dpa/bb)

Die Wilden Witwer, zum Zweiten! Zusatzkonzert wegen großer Nachfrage am 19.3. in der Spukvilla!

Drei Zugaben, Riesenapplaus! DIe Wilden Witwer begeisterten auf der Geburtstagsgala zum dreijährigen Jubiläum in der restlos ausverkauften Spukvilla die Gäste mit ihrem Bühnenprogramm "Fräulein,pardon!". Die große Nachfrage nach einem Zusatzkonzert konnte kurzfristig erfüllt werden: Wer die Wilden Witwer am 5. März verpasst hat, bekommt nun am Freitag, den 19.3. eine erneute Gelegenheit der großartigen Performance von Christian Zacker (Klavier) und Robert Hebenstreit (Gesang) beizuwohnen. 

„Tempelhof“ klingt gut – „Prinzen“-Sänger Sebastian Krumbiegel überzeugt mit Solo-Album

Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg sollte Sebastian Krumbiegel danken für seine positive Werbung, die er deutschlandweit mit seinem neuen hörenswerten Solo-Album „Tempelhof“ macht. Der stillgelegte Flughafen, in dessen Candy-Bomber-Tonstudio das Album produziert wurde, wurde zum Namensgeber des Albums. „’Tempelhof’ hat einen schönen Klang“, verriet die Stimme der Prinzen in einem Interview mit dem „Te-Damm Magazin“. Mit seinem mittlerweile dritten Album gelingt dem Prinzen-Frontmann ein Befreiungsschlag aus dem Prinzen-Korsett.

Das Ergebnis kann sich hören lassen: Die 13 Songs, die er mit seiner Band, den „Feinen Herren“ ieingespielt hat, sind derzeit das Beste aber auch das politischste,  was in der deutschen Musikszene zu hören ist. Hier singt einer Klartext ohne zu moralisieren und ohne erhobenen Zeigefinger. Mit „Tempelhof“ profiliert sich der 43jährige Sänger als eigenständiger Musiker und Songschreiber.  Dabei  entsteht etwas was im anglo-amerikanischen Raum mit „adult rock" oder „progressive rock“ betitelt wird – Musik, die den Zuhörer überrascht und nicht unterfordert.

  Ob „Tempelhof“ auch in Tempelhof live zu hören sei, verriet Sebastian Krumbiegel im Interview mit dem Te-Damm Magazin:“ Ich würde gerne ein Konzert im November in der ufaFabrik geben“. Das ganze Interview wird in der nächsten Printausgabe des Te-Damm Magazins veröffentlicht, das Ende März erscheint.

 

Wer nicht so lange warten möchte kann „Tempelhof“ von Sebastian Krumbiegel und den „Feinen Herren“ schon am 23.3. im Frannz-Club sehen und hören.

Drei Jahre Ohrenschmaus in der Spukvilla - Geburtstags-Gala mit den "Wilden Witwern"

Drei Jahre Ohrenschmaus in der «Spukvilla». Zum Jubiläum der Literaturreihe in Tempelhof präsentiert die Buchhandlung Menger am Freitag, den 05.März einen musikalischen Vorgeschmack auf den Frühling. Die «Wilden Witwer» laden mit ihrem Programm „Fräulein,pardon!“ zu einer Spritztour der besonderen Art. Das „Witwer-Duo“ um den Pianisten Christian Zacker und den Opernsänger Robert Hebenstreit machen ihrem Namen alle Ehre und stürzen sich wieder in heiße Liebesabenteuer, im dritten Frühling sozusagen. Das kann nicht gut gehen, denn während sich Fräulein Marie immerhin noch zu einer Spritztour in der kleinen Limousine überreden lässt, geht Amalie lieber mit ‘nem Gummikavalier und Dolly hat sich sowieso schon nach Hollywood abgesetzt. Und wenn dann Donna Clara auch noch die täglichen Blumengeschenke verschmäht, bekommt selbst die kratzige Schellackplatte auf dem alten Grammophon einen Sprung.

Lassen Sie sich entführen in die Jugendzeit unserer Großeltern mit weltbekannten Schlagern der 20er und 30er Jahre mit ihren betörend-süßen Melodien, heißen exotischen Rhythmen und Versen voller subtiler Erotik und hintergründigem Humor von Ralph Benatzky, Will Meisel, Fred Raymond u.v.a.

«Wir freuen uns sehr auf diese musikalische Reise zu unserem Jubiläum, so Ohrenschmaus-Veranstalterin Helga von Sichart, Inhaberin der Buchhandlung Menger.

Hollywood-Glanz in Tempelhof - ufaFabrik feiert Filmpionier Carl Laemmle mit Gala-Veranstaltung! Auftakt zu neuer Kinoreihe

Hollywood-Glanz in Tempelhof – der ufaFabrik ist am Sonntag, den 14.Februar im Rahmen der Berlinale ein Coup gelungen: Anläßlich des 100jährigen Jubiläums des Stummfilms «Hiawatha» des aus Laupheim stammenden Filmpioniers und Begründer der Universal-Filmstudios Carl Laemmle (1867-1939) präsentierte das Internationale Kultur Centrum diesen filmhistorischen Meilenstein zum ersten Mal in Berlin und als Kinofassung.  

Für diese Premiere wurde der 15-minütige Stummfilmklassiker in einer restaurierten Fassung und einer eigens komponierten Musik aufgeführt. Die Filmmusik vom Berliner Elekromusik-Pionier Manuel Göttsching wurde live eingespielt

 

 

  

 

Der Filmabend brachte für einen kurzen Augenblick Glamour in die ehemalige UFA-Filmhochburg Tempelhof. Umrahmt wurde die Veranstaltung mit einer kleinen Auswahl aus Laemmles 2000 Produktionen umfassenden Filmkanon. Filmschaffende aus aller Welt nutzten das filmhistorische Jubiläum zu einem Besuch der Veranstaltung, darunter auch der bekannte Filmproduzent Sandy Lieberson, ("Jabberwocky", "Charots of Fire"). Gleichzeitig war die Veranstaltung auch der Auftakt zu einer neuen Kino-Reihe in der ufaFabrik. «Wir werden jeden Monat einen besonderen Film in Anwesenheit des Regisseurs präsentieren», kündigte Rudolf Brünger, Mitbegründer und Geschäftsführer der ufaFabrik an.

Nächster Filmabend: Sonntag, den 14.März.

Sibylle Lewitscharoff erhält Berliner Literaturpreis 2010 - Schriftstellerin stellte 2009 "Apostoloff" in der Spukvilla vor

Sibylle Lewitscharoff erhält den Berliner Literaturpreis 2010 für ihr bisheriges literarisches Werk. Für ihren aktuellen Roman "Apostoloff" erhielt sie im Frühjahr 2009 den Leipziger Literaturpreis. Im August stellte die Autorin ihr Werk einem begeisterten Publikum in der Spukvilla ihren preisgekrönten Roman vor. Damit erhält erneut ein Spukvilla-Autor den renommierten Berliner Literaturpreis. Neben Sibylle Lewitscharoff erhielt 2008 Ulrich Peltzer den Stiftungspreis der Preußischen Seehandlung. Ulrich Peltzer las im September 2007 in der Spukvilla aus "Teil der Lösung". 

Der Berliner Literaturpreis wird am 2. März in Berlin im Roten Rathaus vom Regierenden Bürgermeister und Kultursenator Klaus Wowereit verliehen.