Kiki Gebauer gewinnt Tempelhof-Schöneberger Kunstpreis 2009 zum Thema «Grenzerfahrungen»

Die Künstlerin Kiki Gebauer ist Preisträgerin des 7. Tempelhof-Schöneberger Kunstpreises 2009.
Kulturstadtrat Dieter Hapel (CDU) nahm die Preisverleihung zum Thema «Grenzerfahrungen» am 12. November 2009 im Rathaus Tempelhof vor. Insgesamt wurden fast 100 Arbeiten eingereicht. Die Jury um die Vorsitzende Dr. Karin Rase fand Kiki Gebauers «Koffer ohne Ende» am preiswürdigsten. Ein geöffneter und mit Spiegeln gefüllter Lederkoffer überzeugte als sinnreiche Metapher für Vertreibung, Flucht und «Grenzerfahrung». Die dabei erzeugte Endlosspiegelung vollführt als Reflektion der Reflektion eine Grenzüberwindung auf vielen semantischen Ebenen. Platz 2 gebührte Sibylla Weisweiler mit ihrer vom Pigment zum Pixel-Verfremdung vom «Potsdamer Platz». Platz 3 fiel auf Sandra Riche. Die Französin filmte die Geschichte eines Ehepaares, die in der ehemaligen DDR mit Hilfe der Literatur in die innere Emigration geht. Holger Wettingfeld

 

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