Tempelhofer Autor Roland Siegloff für Europäischen Buchpreis nominiert

 

Da kündigt sich eventuell eine kleine Sensation an: Der in Tempelhof lebende Autor und Journalist Roland Siegloff ist mit seinem Reiseroman „Reise zu den letzten Grenzen“ hat den Sprung in die Shortlist, Kategorie Essay, für den Europäischen Buchpreis geschafft. Dort muß sich der 47jährige Autor neben weitere sechs Autoren behaupten.

 Zuvor hatte sich Roland Siegloff mit seinem Buch in der Auswahlliste unter anderem gegen Hans Magnus Enzensberger und Peter Sloterdijk durchgesetzt. Der Preis wird am 7. Dezember 2011 in Brüssel verliehen. 

 Der Preis wird am 7. Dezember 2011 in Brüssel verliehen.

 

Im Februar 2011 stellte Roland Siegloff seinen literarischen Reiseroman im Rahmen der "Ohrenschmaus"- Literaturreihe in der Spukvilla vor. 100 Tage lang bereiste Roland Siegloff die Außengrenzen der Europäischen Union (EU). Darin beschreibt der langjährige dpa-Korrespondent in Brüssel in einem politischen Roadmovie, wie die Politik der EU bei den Bürgern vor Ort ankommt. Heraus kam ein zeitloses Buch und eine kritische Bestandsaufnahme zum spannungsreichen Verhältnis zwischen innerer Reisefreiheit und äußerer Grenzabschottung der EU. 

Zur shortlist des Europäischen Buchpreis. 

Buchbesprechung im DLF: www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1423059/

Zum Grenz-Echo Verlag: http://grenzecho.net/gev/

Holger Wettingfeld

Roland Siegloff "Reise zu den letzten Grenzen" Grenz-Echo Verlag 2011. 416 Seiten, 19,95 Euro