4. Bürgerforum zur B96 - Anwohner diskutieren mit Bürgermeisterkandidaten zur Verkehrssituation am Te-Damm

 

Wie kann die Verkehrssituation am Tempelhofer Damm verändert werden? Lärm- und Feinstaubbelastung greifen massiv in die Lebens- und Aufenthaltsqualität von Anwohnern und Einzelhandel ein.

Tempelhofer Bürgerinnen und Bürger haben nun auf dem 4. Bürgerforum am 19. Mai 2011 Gelegenheit mit den KandidatInnen für das Bürgermeisteramt in Tempelhof-Schöneberg zu diskutieren.

Eingeladen sind: Sibyll Klotz (B’90/Grüne), Bernd Krömer (CDU) und Angelika Schöttler (SPD). Moderator ist Stefan Grieger vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V.

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, den 19. Mai 2011 um 19 Uhr in der Aula des Askanischen Gymnasiums, Kaiserin-Augusta-Straße 19, 12103 Berlin

Im Zentrum des 4. Bürgerforums steht der Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg vom 16. Februar 2011. Darin wird der Berliner Senat aufgefordert, Maßnahmen für die Lärm- und Feinstaubbelastung am Tempelhofer Damm zu ergreifen. Dazu fordert die BVV ein 30-kmh-Tempolimit, das zunächst von 22 - 6 Uhr gelten soll, ein Verbot des Schwerlast-Durchgangsverkehrs ab 7,5 Tonnen und mehr Sicherheit für Radfahrer auf dem Tempelhofer und Mariendorfer Damm.

2010 wurden am Te-Damm die EU-Grenzwerte für Feinstaub berlinweit am häufigsten überschritten. Und auch 2011 scheint die Einhaltung der von der EU erlaubten 35 Überschreitungstage gefährdet: Die Messstation am Mariendorfer Damm registrierte seit Jahresbeginn bereits an 32 Tagen Grenzwertüberschreitungen an der B 96.

Holger Wettingfeld