Kundgebung gegen den Lärm am Tempelhofer Damm

„LKWs runter vom Te-Damm - rauf auf die Stadtautobahn!“ - mit dieser Forderung machte TeMa e.V. am 29. April 2009, dem bundesweiten „Tag gegen Lärm“, auf die belastende Verkehrssituation am Tempelhofer Damm  aufmerksam.

Unterstützt wird das Netzwerk für Tempelhof und Mariendorf mit dieser Forderung vom ADFC Berlin. 2008 hatte sich dieses Aktionsbündnis anlässlich eines tödlichen Fahrradunfalls am Te-Damm gegründet. Anwohner sowie Schüler der Maria-Montessori-Schule beteiligten sich an der Kundgebung Tempelhofer Damm/Ecke Ordensmeisterstraße. Gemeinsam protestierten sie gegen die belastende Verkehrssituation am Te-Damm.
Neben einer Unterschriftenaktion für ein Verbot des LKW- und Schwerlastverkehrs am Te-Damm stand vor allem die Messung des Verkehrslärms an der B 96 im Zentrum.

Die Emissionsmessung bestätigte, was viele Anwohner und Einzelhändler längst als subjektive Belastung wahrnehmen: Der Tempelhofer Damm ist zu laut! Mit Werten zwischen 64 dB (A) und 103 dB (A) übersteigt die Lärmbelastung an dieser Einkaufsmeile bei Weitem das gesundheitlich verantwortbare Maß - trotz Flüsterasphalt. Kindgebung

„Unsere Aktion hat noch einmal die Dringlichkeit unserer Forderungen nach einem nachhaltigen Verkehrskonzept für den Tempelhofer Damm unterstrichen“,  erläutert der TeMa-Vorsitzende Jörg Zander.

„Weniger Lärm würde die Lebens- und Aufenthaltsqualität an Tempelhofs Haupteinkaufsstraße für alle Beteiligten, vom  Anwohner bis zum Einzelhändler deutlich verbessern“, ergänzt TeMa-Pressesprecher Holger Wettingfeld.
Der hohe Verkehrslärm verbunden mit der hohen Feinstaubbelastung sollte eigentlich zu Handlungsbedarf der Politik für diese Bundesstraße führen. Doch beim Te-Damm ist das Gegenteil  der Fall: Der Status als Bundesstraße führt zu einer Entscheidungsblockade für alle Betroffenen.

Die Unterschriftenliste soll dem Petitionsausschuss des Bundestages überreicht werden.

Peer Anhalter

TeMa e.V.
Tel : 030/69 20 5430

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