100 Jahre Albrecht Apotheke – Ein Stück Tempelhof feiert Geburtstag

1912 eröffnete Gustav Bauer die erste Apotheke am Tempelhofer Damm. Der hieß damals noch Berliner Straße, und dass sich in dem Haus Ecke Albrechtstraße zuvor eine Weinhandlung befand, belegen Wandmalereien, die 2005 beim Umbau zutage traten.

Heute, 100 Jahre später und seit 50 Jahren im Besitz der Familie Borchardt, präsentiert sich die Albrecht Apotheke als modernes Gesundheitszentrum mitten im Kiez – sechs Ärzte im Haus, das Wenckebach-Klinikum um die Ecke, U-Bahn-Station und Bushaltestelle direkt vor der Tür.

Individuelle Beratung wird in der Albrecht Apotheke ganz groß geschrieben. Schließlich ist Gesundheit nicht nur eine Frage von Medikamenten oder der Recherche im Internet. Es gibt Themen, die lassen sich im persönlichen Gespräch einfach am besten klären – auf Wunsch gerne unter vier Augen in der sichtgeschützten Beratungsecke. Vier Apothekerinnen, zwei Pharmazeutisch-technische AssistentInnen und eine Apothekenhelferin sind ganz für die Kunden da.

 

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„Deutsches Pressemuseum im Ullsteinhaus“ geplant

Im denkmalgeschützten Ullsteinhaus in Tempelhof soll ein Deutsches Pressemuseum entstehen.

Ein tatkräftiger Verein treibt die verblüffende Idee voran. Wie ein riesiges Ausrufezeichen markiert das Ullsteinhaus, bis 1934 Druckzentrum des Ullstein-Verlags, das südliche Ende des Tempelhofer Damms. Es könnte bald wieder zur Pilgerstätte für Medien-Interessierte aus aller Welt werden: Ein neuer Verein treibt die Idee für ein Deutsches Pressemuseum voran, das Räume an dem historischen Ort beziehen soll.

 

 

 

Erste Erfolge können die Museumsförderer schon verbuchen. Die Eigentümer des Ullsteinhauses, die Firma Becker & Kries, wären bereit, das geplante Museum dort anzusiedeln, erzählt  der Journalist und Vereinsvorsitzende Holger Wettingfeld, der die Idee zu diesem Kulturprojekt hatte.

Auch eine Option auf die berühmte „Kiosk“-Sammlung der Foto-Legende Robert Lebeck habe man sich gesichert: Wenn die Finanzierung steht, plant der Verein die über 30.000 Exponate umfassende Dokumentation zur Geschichte der Fotoreportage in diesem Jahr nach Tempelhof zu holen. Die "Kiosk"-Sammlung könnte so dauerhaft in Berlin gehalten und vor der Abwanderung bewahren werden. Die wichtigsten Exponate von 1839 bis 1973 sollen als Dauerausstellung in den künftigen Museumsräumen zu sehen sein.

Unterstützung gibt es auch von der Familie Ullstein. Der letzte in Berlin lebende Enkel der ehemaligen Verleger-Dynastie steht dem Verein mit Rat und Tat zur Seite. 

Weitere Infos unter www.dpmu.de 

 

 

Te-Lichter leuchten am Te-Damm!

Es ist vollbracht!

Die Te-Lichter leuchten zur Weihnachtszeit 2011 am Te-Damm!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Einzelhändler und Unternehmen am Tempelhofer Damm haben die Te-Licher 2011 am Te-Damm wieder zum Leuchten gebracht!

 

Die Projektgruppe „Weihnachtsbeleuchtung“ mit Holger Wettingfeld (Agentur aPRiori), Torsten Dunkelmann (Karstadt Tempelhof) und Angela de Jager (Tempelhofer Hafen) sagt allen Unterstützern ein großes Dankeschön!

 

zur Unterstützer-Liste:

 

 

"Konstruktion und Zerfall" - Galerie 198 zeigt Architekturfotografie von Michael Wartmann und Timo Hüttich

Unter dem programmatischen Titel „Konstruktion und Zerfall“ zeigt die Tempelhofer Galerie 198 Architekturfotografien der Berliner Fotografen Michael Wartmann und Timo Hüttich. Die  Ausstellung lüft vom  12. November bis zum 3. Dezember 2011.

„Konstruktion und Zerfall“, vom Werden und Vergehen von Architektur, ist das zentrale Thema der Arbeiten von Michael Wartmann und Timo Hüttich.

Beide Fotokünstler besetzen mit beeindruckenden Aufnahmen die beiden thematischen Pole dieser hochinteressanten Ausstellung. Während Michael Wartmann am Beispiel der Bebauung des heutigen Potsdamer Platzes die Konstruktion in den Fokus seiner Aufnahmen stellt, thematisieren die Fotos von Timo Hüttich den Zerfall verlassener Industrieanlagen und anderer Bauten.

Zur Vernissage am Samstag, dem 12. November 2011, von 16-20 Uhr, spielt das Jazz-Duo Peter Horisberger (Vibrafon) und Axel Obert (Kontrabass).

 

Ausstellungsdauer: 12. November bis 3. Dezember 2011

Vernissage: Samstag, 12. November, 16-20 Uhr

Finissage: Samstag, 3. Dezember 2011, 14-18 Uhr

Öffnungszeiten der Galerie: Mi – Fr 15-19 Uhr, Sa 14-18 Uhr und nach Vereinbarung

Adresse: 198 Galerie in Tempelhof, Tempelhofer Damm 198 – im Hof, 12099 Berlin

Tel.: 030 751 76 56, 0173 3597166, e-mail: galerie198@gmx.de

www.198Galerie.de

Verkehrsverbindungen: U6 Kaiserin-Augusta-Straße, Bus 184, 284,

schräg gegenüber von Karstadt

Holger Wettingfeld 

 

SPIEGEL-Autor Markus Feldenkirchen liest am 2.11. in der Tempelhofer Spukvilla aus seinem Debütroman "Was zusammengehört"

Am Mittwoch, den 2. November 2011 präsentiert die  «Ohrenschmaus»- Lesereihe «Was zusammengehört»  von Markus Feldenkirchen. Der hochbelobte Debütroman des SPIEGEL-Autors ist eine überzeugende, doppelbödige und zeitlose Geschichte über Liebe und Spekulation.


Benjamin, erfolgreicher Banker, Mitte 30, schweres Konto und schweres Herz, mit Freundin und Geliebter erhält einen Brief, der in Sekunden freilegt, was er jahrelang zu verdrängen versucht hat. Beim bloßen Anblick des Absenders kehrt er ins Jahr 1989 zurück, als die Mauer fiel und er bei einem Schüleraustausch in Irland sein Herz an die geheimnisvolle Victoria verlor. Genau so, mit derselben Adresse und ohne Namen, waren damals ihre heiß ersehnten Liebesbriefe eingetroffen...Bankenkrise trifft Lebenskrise. 

Die stilistische Souveränität und der fesselnde Handlungsaufbau, mit der der 36jährige Autor dieses spannende Erstlingswerk verfaßt hat, überzeugte auch altgediente Schriftstellerkollegen, wie etwa Sten Nadolny: «Das soll ein Erstling sein? Bitte nachmachen!»

Markus Feldenkirchen erhielt 2011 für seine Dokumtation des Kundus-Anschlags den Henri-Nannen-Preis für die beste journalistische Reportage.

Beginn : 20:00 Uhr, Einlaß ab 19:30 Uhr

Eintritt: 10,- Euro, ermäßigt  und AWO-Mitglieder 8,- Euro

Kartenvorverkauf in der Buchhandlung Menger, Tempelhofer Damm 186, 12099 Berlin, Telefon: 030/ 752 50 44, mail: info@buchhandlung-menger.de

 

 

 

 

Gedenkort für Konzentrationslager „Columbiahaus“ auf Tempelhofer Feld

Der Flughafen Tempelhof ist nicht nur die „Mutter aller Flughäfen“, zur Historie dieses geschichtsträchtigen Ortes gehört auch das erste Konzentrationslager des NS-Regimes, das sogenannte „Columbiahaus“.

Das dieser besondere Aspekt nicht in der Planungseuphorie zum Tempelhofer Feld untergeht, darauf hat das Berliner Abgeordnetenhaus am 14. Juni 2011 mit einem Parlamentsbeschluss hingewirkt. Das Landesparlament fordert für das Konzentrationslager „Columbiahaus“ die Einrichtung eines Gedenk- und Informationsortes auf dem Tempelhofer Feld.

In dem Antrag der SPD wird der Senat aufgefordert, „bei der Entwicklung des stillgelegten Tempelhofer Flughafens an eines der ersten nationalsozialistischen Konzentrationslager im Columbia-Haus zu erinnern“. 

Feldweites Wissen – der Wissenschaftsladen auf dem Tempelhofer Feld

Die Murmel ist ihr Markenzeichen. „Wir bringen Wissen ins Rollen“ ist das Motto von Dany Krohne und Katrin Schwahlen und ihrem Projekt basis.wissen.schafft, dem Wissenschaftsladen auf dem Tempelhofer Feld.

Als eines der ersten Projekte, die den Zuschlag des Senates für die Zwischen- und Pioniernutzung des Senatswettbewerbs für das Tempelhofer Feld erhalten haben, haben die Kommunikationswirtin und die Journalistin im Mai 2011 ihr Projekt auf dem ehemaligen Flughafengelände gestartet. Bei der ersten Ausschreibung haben sich 140 Projekte vorgestellt, 19 erhielten den Zuschlag zur Umsetzung.

„Das Prinzip ist der Wissenschaftsläden ist ja nicht neu“, erklärt Dany Krohne. „Schon in den 70er-Jahren wurde es in den Niederlanden entwickelt. Unsere Idee ist die Wissensvermittlung vor Ort. Hier an der Schnittstelle der Bezirke Tempelhof, Kreuzberg und Neukölln wollen wir Schnittstelle zwischen Forschungseinrichtungen und Bevölkerung sein. Wir wollen Netze knüpfen und Wissen weitergeben.“

Kontakt und weitere Infos: www.basiswissenschaft.de

 

Auf die nächsten 800 Jahre: Evangelische Gemeinde sammelt für Sanierung der Dorfkirche Tempelhof

 2012 wird die Dorfkirche im Herzen Tempelhofs 800 Jahre alt. Doch das Geburtstagskind will sich nicht nur für die anstehende Feier in Schale werfen, das Gotteshaus muss dringend saniert werden. Deswegen will die evangelische Kirchengemeinde Alt-Tempelhof 100.000 Euro sammeln.

Im Herzen Tempelhofs, zwischen Altem Teich und Klarensee, liegt die Dorfkirche am Reinhardtplatz. Im 13. Jahrhundert entstanden, ist sie bis heute ein Zentrum des Glaubens und der Fürbitte. Doch wer genau hinschaut, sieht die Zeichen des Verfalls: der Friedhof mit den alten Gräben verwittert, das Kirchenschiff muss dringend saniert, die Heizung erneuert werden. 

 

 

Dorfkirche in Not-Spendenkonto

Kontonummer: 102602-105

Postbank Berlin, BLZ 100 100 10

Kontoinhaber: evangelische Kirchengemeinde Alt-Tempelhof

Stichwort: Erhaltung Dorfkirche

 


Tempelhofer Autor Roland Siegloff für Europäischen Buchpreis nominiert


Da kündigt sich eventuell eine kleine Sensation an: Der in Tempelhof lebende Autor und Journalist Roland Siegloff ist mit seinem Reiseroman „Reise zu den letzten Grenzen“ hat den Sprung in die Shortlist, Kategorie Essay, für den Europäischen Buchpreisgeschafft. Dort muß sich der 47jährige Autor neben weitere sechs Autoren behaupten.

Zuvor hatte sich Roland Siegloff mit seinem politischen Roadmovie entlang der Außengrenze der Europäischen Union in der Auswahlliste unter anderem gegen Hans Magnus Enzensberger und Peter Sloterdijk durchgesetzt. Der Preis wird am 7. Dezember 2011 in Brüssel verliehen.

Zur shortlist des Europäischen Buchpreises. 

 

 

"Tatort Berlin" - Erlesene Kriminalfälle am 05.10. in der Spukvilla

Die Krimireihe «Tatort Tempelhof» präsentiert in der Spukvilla am Mittwoch, dem 5. Oktober 2011 mit «Tatort Berlin» erlesene Berliner Kriminalfälle von Carl-Peter Steinmann.

Berlin ist spannend, Berlin ist aufregend, Berlin ist Hauptstadt berühmter Taten und Untaten: ob Bruch, Spekulation, Betrug oder Mord. Autor Carl-Peter Steinmann, der sich als Berliner Stadterzähler einen Namen gemacht hat, zeigt «sein» Berlin von der  dunklen Seite. Fälle, in denen es nicht um »einfache« Verbrechen, sondern um raffiniertes Einfädeln, Tricks oder listiges, intelligentes Ausnutzen menschlicher Schwächen oder auch um tragikomische Verstrickungen geht, sammelt Carl-Peter Steinmann seit Jahren. Berlin bietet für diese spezielle Sammellust das ideale Terrain: Spekulation, Bandenwesen, internationale Verbindungen, Gutgläubigkeit.

Und so bietet «Tatort Berlin» eine erlesene Auswahl von Kriminalfällen mit einem besonderes Potential an krimineller Energie...

Tatort Tempelhof –die einzig wahre Alibiveranstaltung!

 Wer mehr erfahren möchte, sollte am 05. Oktober 2011 in die Spukvilla kommen. 

 Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr. Einlaß ab 19:30 Uhr. Eintrit: 10 Euro und 8 Euro (ermäßigt). In der Spukvilla am Friedensplatz, Albrechtsstraße 110 in 12103 Berlin. (U-Bhf.Kaiserin-Augusta-Straße).

 Lassen Sie sich begeistern in Spukvilla !

Kartenvorverkauf:

Buchhandlung Menger, Tempelhofer Damm 186, 12099 Berlin, 

und an der Abendkasse.